© StadtGeschichte Künzelsau e.V.       2017  I  2018  I  2019  I  2020
22
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Berichte und Bilder  aus dem Jahr 2019. Haben Sie etwas Geduld - das Jahr hat erst begonnen !
2020
2020
2020
2020
Wissen Sie, was sich vor  …..  Jahren in unserer Stadt Künzelsau ereignet hat? In der folgenden Zusammenstellung finden Sie einige wesentliche Ereignisse. 
2020
1990   vor  30 Jahren Die Kocherbrücke wird auf 3 Fahrspuren verbreitert.
1975   vor  45 Jahren Das Ganerbengymnasium am Nagelsberger Hang wird bezogen.
1830 vor  190 Jahren Beginn der schrittweisen Überwölbung des Künsbaches.
1695 vor  325 Jahren Peter Sommer baut erste Steinbogenbrücke über den Kocher.
1590 vor  430 Jahren Ein großer Brand zerstört wieder viele Häuser.
1550 vor  470 Jahren Erste Holzbrücke über den Kocher, vorher nur eine Furt.
1430 vor  490 Jahren Johanneskirche wird im gotischen Baustil vergrößert.
1290 vor  730 Jahren Bau einer kleinen romanischen Kirche St.Johannes.
1250 vor  770 Jahren Veste Bartenau - Anlage einer Burg mit Wassergraben.
130. Geburtstag feiert der Kunstmaler Friedrich Johann Zeller.
410. Geburtstag feiert der Kunstschreiner Eberhardt Sommer. Mit ihm begann die Künstlerdynastie der Sommers in Künzelsau.
300. Geburtstag feiert Johann Heinrich Schüle, geb. 30.12.1720 in Künzelsau. Er wurde Kattunfabrikant in Augsburg.
Januar 2020
Bürgerbudget Künzelsau - Klebweg am Kocher Es tut sich was: Nachdem die Behörden des Regierungspräsidiums und des Landratsamtes grünes Licht gegeben haben, hat der Bodenverband mit den Arbeiten begonnen. Der ehemalige historische Kirchenweg vom Scheurachshof nach Künzelsau wird nun als begehbarer Pfad am Naturdenkmal Kleb wieder sichtbar. Die Arbeiten werden noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis das Projekt abgeschlossen werden kann. Das Betreten des Weges wird nur „auf eigene Gefahr“ möglich sein.    Bilder aufgenommen am 24.01.2020
12.Febr. 2020
Erstes Geschichte(n)Café - Die Rätsel von Regenbach - Autorenlesung mit Katja Hildebrand Nachdem das LeseCafé durch Wegzug des Referenten nicht mehr stattfinden kann, wird es als Geschichte(n)Café weitergeführt. Es können hier geschichtliche Themen im weitesten Sinn vorgestellt werden. So fand also in den Räumen des Vereinshauses, das seit kurzem  „StadtVilla 1897“ genannt wird, in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Gebäck eine Autorenlesung mit Katja Hildebrand statt. Die zahlreichen Anwesenden erlebten einen interessanten Nachmittag, bei dem Frau Hildebrand ihr Buch „Die Rätsel von Regenbach“ vorstellte und Einblicke gab, was sie zum Schreiben inspirierte und motivierte. Das sind neben dem besonders malerisch an der Jagst gelegenen, nur über eine Archenbrücke oder ein schmales Sträßchen zu erreichenden kleinen Ort Unterregenbach dann -natürlich- die vielen meist ungelösten Rätsel, die sich um diesen Ort ranken: Was geschah in den drei Jahrhunderten zwischen der keltischen Besiedlung und dem nachgewiesenen fränkischen Herrensitz? Warum gab es in diesem kleinen Ort eine große dreischiffige Basilika mit einer heute noch erhaltenen Krypta? Was hat Kaiserin Gisela mit Regenbach zu tun? Wie muss man sich die überregionale Bedeutung dieses Dorfes als Wallfahrtsort mit Marktrecht vorstellen? Was hat es mit den Kreuzkanälen auf sich? Warum wurde die Marienkirche Ende des 15. Jahrhunderts dem Heiligen Veit geweiht?  Seit etwa 140 Jahren versuchen Wissenschaftler und Hobbyarchäologen durch Ausgrabungen und Auswertung der wenigen schriftlichen Zeugnisse diese Rätsel zu lösen, wobei viele Fragen immer noch offen sind. Hier nun setzt die Autorin an und füllt durch lebendige Schilderungen und Phantasie diese Lücken. Als Klammer und roter Faden dient ein Krähenschwarm, der den örtlichen Museums- und Kirchenführer immer wieder heimsucht und ihn durch Zeitreisen ins pralle Leben der vielen verschiedenen Epochen versetzt. Dabei werden die Rätsel gelöst. So könnte es gewesen sein – aber was Genaues weiß man nicht. Trotzdem oder gerade deshalb gelingt es der Autorin, Lesende in die wechselhafte Geschichte mitzunehmen und sie durch spannende Schilderungen in diese eintauchen zu lassen. Sicherlich hat Frau Hildebrand den einen oder die andere animiert, sich mit der Geschichte unserer Region zu befassen, Geschichte, die interessant und gar nicht trocken sein muss. Das nächste Geschichte(n)café ist am 4. März um 15.00 Uhr, da geht es um die Hohenloher Tracht. Text: Minni Probst