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Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Berichte und Bilder  aus dem Jahr 2022. Ein Jahr mit besonderen Monaten am Anfang - die CoronaPandemie schränkte uns weiter ein … Doch wir hoffen ….
Wissen Sie, was sich vor  … Jahren in unserer Stadt Künzelsau ereignet hat? In der folgenden Zusammenstellung finden Sie einige markante Ereignisse. 
2022
Kelten im Kochertal Ein erster Vortrag nach langer CORONA-Pause:  Ludwig Dörr aus Ingelfingen-Criesbach entführte uns in die Zeit der Kelten, nicht irgendwo in Würtemberg, sondern hier bei uns im Kochertal. Beim heutigen Criesbach hatten sie einst eine Siedlung. Ludwig Dörr von den Ingelfinger Geschichtsfreunden hat darüber geforscht. Das Wesentliche über unsere Kelten kann auf Hinweistafeln am heutigen Kocherradweg nachgelesen werden. Ein interessanter Teil unserer Geschichte. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal
01.März 2022
Auch Kelten lebten schon vielfältig …
25.März 2022
Besuch im Stadtpalais Suttgart Das Interesse war groß: Mit einem Bus der Fa. Metzger fuhren interessierte Geschichtsfreunde nach Stuttgart. Im Museum für Stadtgeschichte Stuttgart, im Stadtpalais, gab es viel zu sehen: In der Dauerausstellung zeigte eine Lichtbildshow an einem großen Modell der Stadt Stuttgart verschiedene Aspekte der Entwicklung der Stadt. Auch wurde ein Tag mit den verschiedenen Belastungen simuliert. Interessant gestaltete Boxen informierten über Besonderheiten der Stadt. Bei einer Führung tauchten wir ein in das Leben und Wirken des Königs Wilhelm II. Interessante Objekte repräsentierten seine lebensstil. Wilhelm II ist auch für Künzelsau ein Begriff: Er besuchte 1895 die Bezirksausstellung in der Allee, speiste im neuen Rappensaal und fuhr mit seinem Salonwagen danach auf der  neu gebauten Eisenbahnstrecke über Waldenburg nach Stuttgart zurück. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal  
06.Mai 2022
Exkursion: Das Rätsel von Unterregenbach Auch Geheimnisvolles liegt oft nah … Nach der interessanten Lesung im letzten Jahr mit Katja Hildebrand musste doch dieses „Rätsel“ vor Ort gelöst werden! Hans-Jörg Wilhelm aus Unterregenbach hat sich mit diesem besonderen Ort sehr vertraut gemacht und führte unsere Gruppe sehr fundiert und lebendig durch Krypta, Kirche und Garten. Belohnt wurden wir am Schluss mit seinen bekannten Schaumweinköstlichkeiten. Ein geschichtlich genussvoller Nachmittag für alle Sinne. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal 
… und erklärt die einzelnen Phasen des Baus der Anlage …
Hans-Jörg Wilhelm empfängt uns …
14.Mai 2022
… unterwegs muss auch geplaudert werden …
… zu Beginn auf Schloß Stetten sind alle gut zu Fuß ….
Hermann Stierle erzählt vom Dichter …
Der Ratssaal ist voll besetzt …
… Teile des Vorstands lauschen der Vorsitzenden …
… Heinz-Wilhelm Koch stellt sein gelungenes Werk vor.
Ein Tipp: Bitte zum Vergrößern auf die Bilder klicken.
28.Juli 2022
Ein Besuch im Archiv Stetten Auch dieser war schon lange geplant und wegen Corona immer wieder verschoben worden: Ein Einblick in das Stetten Archiv. Unser Mitglied, Prof. Dr. Wolfgang von Stetten, begrüßte Vorstand und Beirat mit einem leckeren Tröpfchen in seiner Bibliothek. Danach ging es in die gut gesicherten Räume des Archivs. Die Museumsmitarbeiterin Frau Clausecker hatte alles vorbereitet. Wir staunten besonders über den Erstdruck einer Bibel, handgeschriebene, über 500 Jahre alte Dokumente, deren Schrift mühsam entziffert wurde und über handgezeichnete, detaillierte Markungspläne ehemaligen Besitzes von Stetten. Anschließend durften wir ein variantenreiches Vesper genießen. Der Hausherr schenkte stolz seinen Rotwein „Schwarzer Baron“ ein. Die Teilnehmer*innen dankten für genussreiche Stunden. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal
… in Archivboxen findet er …
…Margarete Biehal dankt herzlich …
… und erläutert den Stammbaum der Familie …
Prof. Dr. Wolfgang von Stetten empfängt uns …
… auch seine älteste Bibel …
ab 18. Mai 2022 
Ausstellung im Sadtmuseum Künzelsau: Fluren - Stadtteile - eine Verwaltung Vor 50 jahren wurden viele selbständige Gemeinden nach Künzelsau eingemeindet und wurden somit Stadtteile. Die Ausstellung im Stadtmuseum dokumentiert dies. Mitglieder des Vereins haben sich wieder eingebracht: Torsten Sitzmann mit seiner Klasse der Karoline Breitinger-Schule ist Flurnamen in den Teilorten nachgegangen, Ehrenfried Biehal hat zu jedem Stadtteil eine Zeitung gestaltet. Gemeinsam mit Stefan Kraut von der Stadtverwaltung Künzelsau wurde die Ausstellung im EG des Museums gestaltet. Zu dieser Ausstellung wurden Führungen / Spaziergänge in den Stadtteilen angeboten:
… in der großen Hohenlohe-Kelter …
… und hier im Pfarrkeller.
Uwe Siller erzählt von früheren Zeiten …
18. Aug. 2022 25. Aug. 2022
Und hier der Wohnplatz im Kochertal …
Zuerst ein Überblick von Ludwig Dörr …
… und hier im Cafe am Landesparlament.
… ein Teil der Gruppe auf dem Balkon …
Das Stadtpalais in Stuttgart…
… nach langer CORONA-Pause …
… unter der Kirche bestaunen wir die Reste der Vorgängerbauten  …
… in der alten Krypta unter dem jetzigen Pfarrhaus …
… Herr Wilhelm kennt jedes Detail …
… leckeren Schaumwein gab es in der alten Schule.
Wanderung auf dem Hermann-Lenz Weg von Schloß Stetten nach Langenburg Es ist schon Tradition: Im Mai lädt der Verein Künzelsauer Seniorinnen und Senioren zusammen mit StadtGeschichte Künzelsau e.V. und VHS Künzelsau ein zu einer Wanderung in Erinnerung an den in Künzelsau aufgewachsenen Dichter Hermann Lenz. Am sonnigen Maisamstag traf sich eine Gruppe auf Schloß Stetten.Begrüßt wurde die Gruppe von Christian von Stetten mit einen Gläschen Sekt. Er erzählte dabei kurz über die nun abgeschlossenen Sanierungen des Barockbaus. Gut gestärkt machte die muntere Wandergruppe sich auf den Weg durch Wiesen, Felder und Wälder nach Oberginsbach. Dort hatte Ehrenfried Biehal vom Verein SGK gekühlte Erfrischungsgetränke im Angebot, bevor der etwas steile Aufstieg nach Langenburg begann. Etwas müde trafen einzelne im Cafe Bauer ein und genossen zusammen mit den anderen dort auf der Terrasse den Blick ins Jagsttal. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal
24.Juni 2022
Mitgliederversammlung Mit guter Planung konnte der Verein in diesem Jahr seine Mitgliederversammlung im 1.Halbjahr abhalten. Tagungsort war wieder der große Ratssaal im Rathaus, den uns die Stadtverwaltung zur Verfügung stellte. Die Vorsitzende Margarete Biehal freute sich über den zahlreichen Besuch und dankte der Stadt. In ihrem Bericht ging sie auf - trotz CORONA - durchgeführte Aktivitäten im Jahr 2021 ein. Sie bedankte sich für die Unterstützung beim Vorstand, beim Beirat und bei den Mitgliedern. Der Kassier konnte auf ein gestiegenes Vereinsvermögen verweisen. Die Kassenführung wurde von den beiden Kassenprüfern positiv bestätigt. So wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Das Mitglied Heinz-Wilhelm Koch stellte seine ausführliche Dokumentation über die 4. Stolpersteinver- legung vor. Vorstand und Beirat luden anschließend in die StadtVilla 1897 zu einem Ausklang ein: Anlass war das 125-jährige Jubiläum unseres Vereinshauses. Dort genossen wir bei guten Gesprächen kleine Köstlichkeiten. Text und Bilder: Ehrenfried Biehal
In unserer StadtVilla 1897 trifft man sich …
… und genießt zwischendurch allerlei Leckeres …
… und führt anregende Gespräche.
… und ein genussoller Abschluss.
Stadtteilführung Garnberg - StadtGeschichte Künzelsau zusammen mit dem Heimatforscher Werner Fischer Werner Fischer zeigte uns viele Einzelheiten aus der Geschichte des Ortes. Ein Schwerpunkt war das Schloss mit seiner näheren Umgebung sowie die ehemalige Ziegelei. Den Abschluss bildete die Einkehr der Gruppe in den Gasthof Adler. Leider liegen keine Fotos dieses Rundgangs vor. Wir bitten dies zu entschuldigen.
19. Mai 2022
15. Juli 2022
Stadtteilführung Belsenberg - Pressebericht von Minni Probst Belsenberg und der Wein Im Rahmen des Begleitprogramms zur derzeitigen Ausstellung im Stadtmuseum „Fluren, Stadtteile - eine Verwaltung“ hatten der Verein StadtGeschichte Künzelsau und die Stadtverwaltung nach Belsenberg eingeladen. Einführend ging Ehrenfried Biehal auf die Besonderheiten des Stadtteiles Belsenberg ein. Uwe Siller, quasi ein Belsenberger Urgestein, führte die 25 Teilnehmenden danach durch seinen Heimatort. Er setzte den Schwerpunkt auf Belsenberg und den Wein. Dieser habe früher zu den besseren Weinen des Kochertals gezählt und sei weithin vermarktet worden. Besiedelt worden sei der Ort wahrscheinlich von der Höhe her. Am oberen Hang eines der drei Täler, die in Belsenberg zusammenkommen, stand die Kapelle zum Heiligen Kreuz, deren Name im Wein fortlebt. Die Kirche im Ort hat keinen Namen, d. h. der des Schutzheiligen ist unbekannt. Sie hat eine bewegte Baugeschichte, denn mehrmals zerstörte Blitzschlag den Turm. Den Ausführungen Sillers zufolge steht nahezu jedes Haus im Ortskern auf einem gewölbten Keller, in dem ehemals die Weinfässer lagerten. Der Wasserdurchfluss mehrerer Quellen um den Ort kühlte die Keller. Manche der Keller waren miteinander verbunden. Weinproben aus dem Siller’schen Weingut genießend besuchte man den ehemaligen Zehntkeller, die Belsenberger Kelter sowie den großen herrschaftlichen Hohenlohe-Langenburger Keller unter dem Schulhaus. Bis 1806, als Napoleon die Herrschaftsverhältnisse umkrempelte, hatte lange Zeit das Haus Hohenlohe-Langenburg Rechte auf den Weinbau im Ort. Später gründete sich die Weingärtnergenossenschaft Belsenberg, die 1976 mit Ingelfingen fusionierte und mittlerweile zur Hohenloher Weinkellerei gehört. Heute gibt es echten Belsenberger Wein nur noch beim Weingut Siller. Der Enkel des früheren Küfermeisters erzählte kurzweilig, gewürzt mit persönlichen Erlebnissen, aus der Geschichte dieser Gebäude und des Weinbaus. Die Teilnehmenden erhielten viele Informationen, die von einem von seiner Sache begeisterten Referenten vorgetragen wurden. Die Vorsitzende des Vereins, Margarete Biehal, bedankte sich bei Uwe Siller herzlich dafür und wies auf weitere Führungen durch Stadtteile Künzelsaus hin. Bilder: Ehrenfried Biehal
Stadtteilführung Nagelsberg - mit dem Stadthistoriker Stefan Kraut Leider liegen kein Bericht und keine Fotos dieses Rundgangs vor. Wir bitten dies zu entschuldigen.
25. Juni 2021
Stadtgeschichte A-Z    >>> Belsenberg Stadtgeschichte A-Z    >>> Belsenberg Stadtgeschichte A-Z    >>> Kocherstetten Stadtgeschichte A-Z    >>> Kocherstetten Stadtgeschichte A-Z    >>> Garnberg Stadtgeschichte A-Z    >>> Garnberg Stadtgeschichte A-Z    >>> Nagelsberg Stadtgeschichte A-Z    >>> Nagelsberg
Stadtteilführung Kocherstetten - Kocherstetten, mit allen Sinnen neu entdeckt  Großes Interesse bestand für die Führung im Stadtteil Kocherstetten, sodass zwei Termine vom Verein StadtGeschichte Künzelsau mit der Stadtverwaltung, Stadthistoriker Stefan Kraut, angeboten wurden. Dieser informative Spaziergang durch den Ort gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung im Stadtmuseum „Fluren, Stadtteile - eine Verwaltung“.Vor der Kelter begrüßte Margarete Biehal die Heimatreporterin Angelika Di Girolamo,die beide Führungen mit jeweils 25 Teilnehmenden leitete. Ehrenfried Biehal stellte die Entwicklung des Ortes vom früheren Bauerndorf zum heute geschätzten und beliebten Wohnort vor. Durch die besondere Lage des Ortes an drei Gewässern ließen sich früher hier Menschen in „Stetten ob Kocher“ nieder. Der Ort gehörte immer zum Hause Stetten und hatte somit drei Barten im Wappen. Angelika Di Girolamo wies darauf hin, dass der Weinbau lange an erster Stelle der Erwerbstätigkeit stand. Dieser konnte in drei Gasthöfen genossen werden. Die Geschichte der Schule vor Ort ließ aufhorchen: so wurden 1893 beim Neubau zwei Klassenzimmer für 150 Schülerinnen und Schüler gebaut, die von zwei Lehrern unterrichtet wurden. Ein Interview, das vor zwei Jahren mit einem ehemaligen Schüler geführt wurde, wurde vor Ort von Margarete und Ehrenfried Biehal nachgesprochen und führte die Zuhörer in die Lebenswelt von Kindern um das Jahr 1945 zurück. Am offenen, durch den Ort fließenden Erlesbach, wurden die gepflegten blühenden Dorfgärten bewundert. Die Steinbrücke über den Kocher wurde drei Mal neu gebaut: eine erste 1776 vom Haus Stetten, diese wurde nach acht Jahren durch ein Winterhochwasser mit Eisgang weggerissen, 1833 vom Königreich Württemberg ersetzt, 1945 von abziehenden deutschen Soldaten gesprengt und 1955 als neue, in der Form der alten Brücke mit drei Bögen, wieder eingeweiht. Drei Mühlräder hatte auch die seit dem 13.Jahrhundert bestehende Kundenmühle am Mühlkanal, die bis ca.1960 in Betrieb war und teils heute noch am Gebäude von Ilse und Herbert Hespeler zu sehen sind. Gastfreundlich nahmen sie die jeweilige Gruppe in Empfang und boten ein kühles Mineralwasser auf dem Brückle über dem Mühlkanal an, erzählten und zeigten ein historisches Foto vom damaligen Mühlenbetrieb. In der Marienkirche, die in ihrem Turm drei Glocken hat, durften die Teilnehmenden dem Orgel- und Flötenspiel von Ulrike und Gerhard Götz lauschen und in ein Lied mit einstimmen, drei Verse. Der Blick schweifte dabei durch den schön renovierten Innenraum der Kirche zu den Epitaphen und dem Herrschaftssitz der Familie von Stetten. Über den Friedhof und am alten Gartenhaus vorbei, führte der Weg zurück zur Kelter. Dort konnten alle heimischen Most und Apfelsaft genießen, gespendet von Roland Fricker und Ortsvorsteher Frank Egner. Dazu stimmte Reinhold Bader mit seiner Posaune das Kocherstettener Heimatlied an. Eine Anmerkung am Schluss: Die Zahl drei ist doch für Kocherstetten irgendwie prägend, oder ? Text und Bilder: Ehrenfried und Margarete Biehal Text und Bilder: Ehrenfried Biehal
… Ortsvorsteher Frank Egner trägt ein Gedicht zur Eingemeindung vor …drei Straßen wurden damals umbenannt …
Angelika Di Girolamo entführt die Zuhörer in vergangene Zeiten …
… an der Schule gibt es Interessantes zur Schulzeit früher …
… am Schluss lauschen alle dem Heimatlied und genießen flüssiges Obst aus Kocherstetten … wer trinkt da nicht drei Gläser ???
… Frau Hespeler erzählt von der Mühle …
… in der Kirche lauschen alle der Musik - drei Verse werden gespielt …
Von uns entdeckt: Kocherstettener 3 erlei  3  Gewässer: Kocher, Erlesbach, Heiligenbach 3  Barten im Ortswappen 3  gebaute Steinbrücken über den Kocher 3  Bögen hatte jede Brücke 3  ehemalige Schildwirtschaften 3  ehem. Mühlräder an der Mühle am Kocher 3  Glocken läuten im Kirchturm 3  Straßen wurden bei der Eingemeindung     umbenannt 3  Fontainen am Dorfbrunnen 3  ???? Wer macht weiter ? Bitte Vorschläge an den Webmaster. Danke.